Mittwoch, 18. November 2009

Die Männerriege im Turnerabendfieber

Seemannsgarn, "Heiweh" unser Motto am diesjährigen Turnerabend. Die Vorbereitungen liefen nicht von Anfang an auf Hochtouren. Erst als Fritz das Zepter übernahm kam Bewegung in die erwartungsvolle Turnerschar. Vier verschiedene Musikstücke wurden zu einem bunten Potpourri zusammen geschnitten. Angefangen wurde mit dem Lied von Freddy Quinn "Junge, komm bald wieder", dann weiter mit dem Titel "Heiweh" von Plüsch, danach "Eine Seefahrt die ist lustig" und zu guter letzt noch "Er hat ein knallrotes Gummiboot" von Wencke Myhre. Das Ziel war klar, Fritz wollte etwas mit uns einstudieren wo alle Männerriegler hätten mitmachen können.

Die Idee…
- erster Teil "Gesang", singen oder mimen können alle
- zweiter Teil "Reigen", für Bewegungskünstler
- zweiter Teil "Statisten", können alle
- dritter Teil "Pyramiden", für jung gebliebene
- vierter Teil "Abgang", können alle

Leider wird eine Idee nicht immer Wirklichkeit.

Am Schluss trauten sich doch noch 15 Männer verstärkt mit dem "Jungturner" Dominik Brudermann auf die Bretter, die die grosse Welt bedeuten.

Soweit waren wir aber noch lange nicht. Musste doch noch die Choreographie entwickelt und einstudiert werden. Während dem Üben kamen immer wieder neue "Wenn" und "Aber" bis unsere Nummer "Heiweh" bühnenreif war.

Fritz, Walter und der Schreiberling fuhren an einem Abend nach Erlinsbach in einen Kleiderverleih, um die passenden Kleider auszusuchen. Vic, unser Schaumstoff-Experte, bastelte uns eine überdimensionale "Toblerone". Alle brachten irgendein Requisit von zu Hause mit. Einer meinte lakonisch nach dem letzten Auftritt: "Endlich kann ich zu Hause wieder putzen!" Er hielt einen "modernen Schrupper oder so…" in der Hand.

Dann kam der erste Auftritt. Noch schnell einen Schluck Weissen, um das Lampenfieber zu besiegen und ab auf die Bühne. Von mal zu mal wurden wir sicherer. Den Zuschauern schien unser Mix zu gefallen und so wurden wir am zweiten Samstag zu einer Wiederholung aufgefordert.

Ich bedanke mich im speziellen bei Fritz für seinen unermüdlichen Einsatz beim einstudieren und Hansjörg für seine Bereitschaft uns in seinen "privaten Räumen" einzunisten. Ein weiterer Dank allen Bastlern, Weisswein-, sowie Bier-Sponsoren und Mitmachenden für Ihr Engagement.

Bis bald, wenn es wieder heisst… "Turnerabend" in Rupperswil

Der Obmann

Mittwoch, 18. November 2009

Kreisturnverband Lenzburg